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News
Demonstration mit 200 Teilnehmer_innen

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Rassistischer Übergriff mit zahlreichen Verletzten am 1. Mai in der Potsdamer Innenstadt


Am Nachmittag des 1. Mai kam es in der Potsdamer Innenstadt auf der gut besuchten Brandenburger Straße zu einem rassistischen Übergriff, der seinesgleichen sucht. Eine Gruppe von 30-50 jungen Männern griff den Dönerimbiss XXL2 an. Zunächst wurde ein Werbeschild umgestoßen und die draußen sitzenden Gäste des Bistros tätlich angegriffen und beschimpft. So wurden sie etwa gefragt, warum sie denn “bei Türken” essen gehen würden. Als daraufhin ein Angestellter die Gruppe zur Rede stellen wollte, griffen die einheitlich gekleideten Männer die Mitarbeiter_innen des Imbiss an. Mehrere Zeugenaussagen bestätigen die Schilderungen der Inhaber_innen, wonach bei diesem Angriff rassistische Parolen wie z.B. “Ausländer raus” und “Deutschland den Deutschen” gerufen wurden. Erschreckenderweise stieß dies bei einigen Passant_innen auf Zustimmung.
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Demonstration in Potsdam / am 3.Mai / Platz der Einheit um 18 Uhr

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Übergriff von Neonazis auf Potsdamer Dönerimbiss


Am Donnerstagnachmittag kam es in Potsdam zu einem massiven Übergriff von Neonazis auf den Dönerimbiss Bistro XXL 2. Dieser liegt auf der Brandenburger-Straße in Höhe des Karstadt Kaufhauses. An dem Übergriff war eine uniformierte Gruppe von ca. 30-60 jungen Männern beteiligt, diese stürmten das Bistro unter "Ausländer raus" und "Deutschland den Deutschen"-Rufen, verletzten vier Mitarbeiter des Imbisses schwer und einige leicht.

Trotz der glaubwürdigen Schilderung der Betroffenen und anderer Augenzeugen suchen sowohl Teile der Presselandschaft als auch Potsdams Oberbürgermeister die Schuld bei den Betroffenen. Diese hätten provozierend auf den Jungmänner-Mob eingewirkt und so die Situation eskalieren lassen.

Solche, verharmlosenden Sichtweisen verurteilen wir sehr. Ein rassistischer Übergriff, mit derart eindeutigen Parolen, lässt sich durch nichts rechtfertigen oder erklären. Die Schuld liegt bei den Tätern, nicht bei den Betroffenen!

Deshalb rufen wir zu einer Demonstration durch die Potsdamer Innenstadt auf.

3.Mai || 18.00Uhr || Platz der Einheit
[S7 nach Potsdam, dann noch 5 Minuten zu Fuss Richtung Innenstadt]

Potsdamer Antifas


Pressemitteilung zum 63. Jahrestag der Bombardierung Potsdams

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Alles Gute kommt von Oben


In der Nacht vom 14. zum 15. April 1945 wurden Teile der Potsdamer Innenstadt durch alliierte Bomberverbände zerstört. Hauptziel der 4000 innerhalb von 20 Minuten abgeworfenen Bomben war der Potsdamer Hauptbahnhof als Nachschubknotenpunkt für die Kriegsmaschinerie für Berlin. Dadurch wurde es den sowjetischen Bodentruppen ermöglicht, Berlin mit geringeren Verlusten und unnötigen Opfern zu befreien. Darüber hinaus gab es zum Zeitpunkt der Bombardierung in Potsdam keinen einzigen Betrieb, der nicht zur Rüstungsindustrie gehörte. Produziert wurden Waffen und Waffenzubehör, Munition und Fallschirmseide, Feldlazarette, Flugzeuge, Messinstrumente und vieles mehr. Zur Aufrechterhaltung der Produktion und des öffentlichen Lebens sind Zwangsarbeiter/innen eingesetzt worden, die in über 50 kleineren Lagern in der Stadt untergebracht waren. Ob nun das schlechte Wetter, die Zielgenauigkeit der Piloten oder auch einfach nur das ästhetische Empfinden dieser schuld war; es wurden Teile der historischen Innenstadt Potsdams zerstört, u.a. das Potsdamer Stadtschloss sowie Teile die Garnisonkirche.
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Neonazis bereiten Kranzabwurf in Halbe heimlich vor


Nach Informationen des Berlin-Brandenburger Bündnisses „NS-Verherrlichung stoppen!“ mobilisiert der neonazistische „Freundeskreis Halbe“ für Samstag, den 15. März 2008 konspirativ zu einer Gedenkveranstaltung auf dem Waldfriedhof in Halbe.

Wie schon an den vorangegangenen Wochenenden wollen sich Neonazis mit Kränzen um 11.00 Uhr in dem brandenburgischen Dorf einfinden. Bei der zuständigen Polizeidienststelle liegt für so eine Veranstaltung allerdings noch keine Anmeldung vor, weswegen AntifaschistInnen davon ausgehen, dass die Neonazis mit ihrer heimlichen Vorbereitung eventuelle Verbote oder Blockadeaktionen umgehen wollen.

Bündnis-Sprecher Jan Soost: „Die Neonazis suchen verzweifelt nach Möglichkeiten, das Gedenken in Halbe als rechtsradikales Top-Event zu retten. Deshalb müssen wir unseren Widerstand fortsetzen und diesen NS-Nostalgikern bei jedem ihrer Aufmarschversuche entgegentreten.“

Die AntifaschistInnen werden am Samstag ab 10.00 Uhr in Halbe mit einem Infozelt, Musik und Protestplakaten präsent sein.

Zugtreffpunkt für AntifaschistInnen am 15.3.08 von Berlin aus: Ostbahnhof, 8.30 Uhr, Gleis 1.
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